Freundeskreis Münster Hilfe zur Hilfe

Ladung 2016

Münster Selbsthilfe Tag 2013

Tag der Selbsthilfe

Samstag, 24. Juni 2017, 10.00 – 16.00 Uhr

Lambertikirchplatz

Gruppeentreffen:

Jeden Donnerstag um 18 Uhr  Dahlweg 112  Stoffgebundene Süchte…………….. Die Brücken Bauer 02509 2051313 oder 0176 22990576

Jeden Mittwoch um 19 Uhr Dahlweg 112  Stoffungebundene Süchte…… Brücken Bauen

ICH FÜR MICH
…………………….DU FÜR DICH
,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,WIR FÜR UNS
……………………………………………..GEMEINSAM FÜR ANDERE

Weitere Info auf“ Suchtbrücke e.V „

Einladung von der Gruppe:

Die Brücken Bauer

Aktivitäten in der Hilfe zur Selbsthilfe. In 48301 Appelhülsen Bahnhofstraße 58 um 12 Uhr am Samstag 21.05.2017

Anmeldung bis zum 15.05.2017 an

heinz.hinze@gmx.de  oder 0176 22990576

Nicht vergessen

21.05.2017

Kosten 10 € pro Person

Noch wird an dieser Seite gearbeitet also noch Baustelle!

Münster 3.2.2017

Impressum

Herausgeber:

Die Brücken Bauer

Freundeskreis Münster

Bahnhofstraße 58

48301 Nottuln

 

Haftungsausschluss

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Rückfall ?

Eine Einlassung oder Erklärung zur Abstinent Verletzung.

Es geht um die Abstinent die ich mir auferlegt habe.      

Bei Alkoholkranken sollte nicht jeder Rückfall gleich als Misserfolg gewertet werden. Diese These vertreten viele Therapeuten, Ärzte und Suchtberater.


In der Selbsthilfegruppe ist ein Rückfall eines Gruppenmitglieds jedoch immer ein Schock. Ohnmacht und Verzweiflung macht sich breit. Wie konnte es soweit kommen; wie kann dem Rückfall vorgebeugt werden?


Meine Erfahrungen sollen hilfreich sein, das Trauma Rückfall nicht als Angstgespenst zu sehen, sondern zu lernen die Krankheit „wegzuarbeiten“.
Viele Suchtkranke benötigen einen oder mehrere Rückfälle, bis sie akzeptieren, daß sie mit Alkohol oder Medikamenten nicht kontrolliert umgehen können. Die Einsicht, suchtkrank zu sein, fällt fast immer schwer und ist meist mit vielen inneren Kämpfen verbunden. Nachdem bei einem Suchtkranken die Entgiftung durchgeführt wurde, klingen Entzugserscheinungen, wie Zittern, innere Unruhe, Schweißausbrüche und Gier bald ab. Bald geht es besser und der Suchtkranke versteht nicht, daß er abhängig ist.

Die Entgiftung macht aus jemandem, der nur an sein Suchtmittel denken mußte einen scheinbar gesunden Menschen, der jetzt diesen inneren Zwang, Suchtmittel konsumieren zu müssen, nicht mehr spürt. Jetzt fällt es schwer zu akzeptieren, daß eine chronische Krankheit vorliegt und schon geringste Mengen des Suchtmittels nicht nur in die alten Zustände führen, sondern noch tiefer in die Krankheit, mit noch dramatischen Folgen. Viele Suchtkranke wollen dies nicht glauben und versuchen, kontrolliert zu trinken. Sie probieren, mäßig mit Alkohol umzugehen. Bald werden die üblichen Suchtmittel und mehr konsumiert. Der Suchtkranke muß lernen, daß die inneren Mechanismen stärker sind und jeder Versuch mit dem Suchtmittel mäßig umzugehen, unweigerlich scheitern.


Der Betroffene muß die Krankheit kennenlernen, z.B. über Lesen und natürlich durch die regelmäßige Teilnahme in unserer Selbsthilfegruppe. Hier trifft man Vorbilder, die bereits länger abstinent leben. Selbst wenn die Krankheit verstandesmäßig erkannt wird, glauben viele Süchtige innerlich, daß sie weiterkämpfen müssen. Sie kämpfen vor allem mit Schuld- und Schamgefühlen. Das merkt man häufig, daß sie nicht auf ihre Sucht angesprochen werden wollen, oder sie fühlen sich als Versager und möchten die Vergangenheit am liebsten vergessen.

Diese Selbstabwertung führt zu Selbsthass und der Süchtige spürt einen permanenten Groll auf sich selbst und auf alles. Diese Unzufriedenheit ist auf Dauer unerträglich und führt häufig zum Rückfall. Die Suchtkrankheit muß angenommen und integriert werden, als etwas was zum Leben gehört. Nur der Betroffene selbst kann an der Verbesserung der eigenen Situation arbeiten, die Vergangenheit läßt sich nicht rückgängig machen.

Wie kann dem Rückfall vorgebeugt werden?
Der Rückfall beginnt lange vorher mit „nassem“ Denken. Fast immer lassen sich Anzeichen erkennen, die auf eine baldige Rückfälligkeit hinweisen: Rückzug, zunehmende Isolation, Unzufriedenheit, überhebliches Auftreten, häufiges Reden über Alkohol.


Folgende Aspekte sind immer wieder zu bedenken:
Die Suchkrankheit muß positiv integriert werden. Die „Lebensversicherung“ ist der regelmäßige Besuch der Selbsthilfegruppe. Von großer Bedeutung für die Lebenszufriedenheit sind liebevolle Beziehungen zu mehreren Mitmenschen, zum Partner und besonders zu sich selbst.

Die aktive Lösung von Konflikten stärkt das Selbstwertgefühl. Nicht die Schwierigkeiten machen krank und rückfällig, sondern die Art und Weise wie man damit umgeht.

Für den Suchtkranken ist es überlebenswichtig , daß er die Situationen und Umstände kennt, die seine Abstinenz gefährden, z.B. Erschöpfung, Leere, Langeweile, Alleinsein, Verlassenwerden, Depressionen, Konflikte in der Partnerschaft, aufgestauter Ärger, Streit, Kränkung.

 Nicht nur belastende Gefühle und Situationen können die Abstinenz gefährden, sondern auch Erfolg, Glück und Euphorien.

Abschließend ist zu erwähnen, daß man nicht alles alleine schaffen muß. Wenn es mir schlecht geht, wenn ich Trinkwünsche habe, wenn ich in Schwierigkeiten bin, ist die Selbsthilfegruppe immer ein Ansprechpartner. Die Anstrengung abstinent zu leben lohnt sich. Ich erlebe es jeden Tag aufs Neue.

(von Armin Reuther)

 

Große Teile dieser Beschreibung erlebe ich jede Woche in meiner Selbsthilfe Gruppe.

 

Anleitung zur Selbsthilfe nach der Klinik

Helga Scholz von der „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ im Gespräch mit einer Interessentin. Foto: Maik Reuß Das Leben mit einer Krankheit ist für viele Menschen eine große Herausforderung. Parkinson, Krebs, Epilepsie, Sucht oder Alzheimer werden zwar im Krankenhaus medizinisch behandelt, doch noch vor der Entlassung stellen sich zahlreiche Fragen: Wie geht es weiter? Was bedeutet die Krankheit für meinen Beruf, für die Familie? Was wird aus meinen Träumen, aus den Lebensplänen?

Gesundheitsdezernentin Manuela Rottmann sieht hier Selbsthilfegruppen gefragt, in denen Betroffene sich gegenseitig helfen, stärken und auffangen: „Selbsthilfegruppen bilden eine wichtige Säule des Gesundheitssystems.“ Zum Tag für Selbsthilfegruppen am Klinikum Höchst begrüßte Rottmann am Freitag mehr als 30 Gruppen. Seit drei Jahren arbeitet das Klinikum eng mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle Frankfurt zusammen. Der Tag für Selbsthilfegruppen ist ein Angebot für Patienten, sich über Möglichkeiten der Hilfe nach der Entlassung aus dem Krankenhaus zu informieren.

Etwa Peter Rupperts 2008 gegründete Selbsthilfegruppe „JungeSuchtHilfe“. Sie hat sich inzwischen bundesweit etabliert. „Der direkte Kontakt mit Interessenten, seien es Betroffene oder deren Angehörige, kommt an Orten wie diesem leichter zustande.“ Ruppert sieht auch, dass es Anerkennung seitens medizinischer Einrichtungen und der Gesundheitspolitik gibt. Hier hat er gute Erfahrungen gemacht: „Die Türen der Ämter stehen uns immer offen. Das ist ein gutes Gefühl.“

Die „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ aus Bad Soden gibt es seit mehr als 25 Jahren. Frauen finden hier Halt und Unterstützung in Gesprächen mit anderen Betroffenen. Häufig vermitteln Ärzte ihre Patientinnen an die Gruppe oder fragen auch mal um Rat. „Die Gruppe verfügt durch die Beiträge jeder Einzelnen über ein sehr breites Erfahrungsspektrum. Das ist nicht nur für uns intern sehr bereichernd, sondern auch für Behandelnde“, erklärte Mitglied Helga Scholz.

Margit Schmalhofer von der Selbsthilfe-Kontaktstelle Frankfurt ist zufrieden mit der Entwicklung der vergangenen Jahre. Die Einrichtung vermittelt Patienten an Selbsthilfegruppen und berät auch in Fragen der Finanzierung und Förderung durch Krankenkassen. „Tatsächlich wissen Mediziner die Kompetenzen von Selbsthilfegruppen inzwischen zu schätzen, das war nicht immer so“, sagt Margit Schmalhofer. Auch Schüler von Krankenpflegeschulen lernen aus Gesprächen mit Selbsthilfegruppen: „Sie können mal direkt nachfragen, wie sich eine bestimmte Krankheit überhaupt anfühlt, erfahren, wie es in den Patienten aussieht.“ Am Klinikum Höchst bieten Selbsthilfegruppen Telefonsprechstunden, Beratungsveranstaltungen und Gesprächsrunden an – die Vernetzung von Medizin und Selbsthilfe ist gelungen.ügg (ügg)

Bitte Kommentare an: Heinz  “ gruppe-diebrueckenbauer@freenet.de